Bezirksgruppe Meine


Überblick über die Vereinsarbeit

Auf dem Vereinsgelände werden die Hunde in den Bereichen Unterordnung und Schutzdienst ausgebildet.

Willkommen sind nicht nur Leute, die bereits im Hundesport aktiv sind, sondern auch "Einsteiger", die ihrem Hund den notwendigen Gehorsam beibringen wollen, um mit ihm erfolgreich in der Öffentlichkeit bestehen zu können. Dies ist in der heutigen Zeit für jeden Hund (unabhängig von Größe und Rasse) absolut unverzichtbar! Ein erzogener Hund erleichtert nicht nur das Zusammenleben zwischen Hund und Hundehalter, sondern vor allem auch zwischen Hundehaltern und Nichthundehaltern.

In Gesprächen mit Menschen ohne Hund oder Menschen mit Hunden, die keinen Hundesport kennen oder betreiben, hört man immer wieder, daß der Schutzdienst Hunde scharf macht. Vereine - vor allem Gebrauchshundvereine wie der ADRK bzw. Vereine, die dem VDH (Verein für das deutsche Hundewesen) angeschlossen sind - bilden Sporthunde aus. Das Ziel der Arbeit ist die Ausbildung des Hundes auf das jeweilige Ausbildungskennzeichen hin als auch eine kontinuierliche, sinnvolle Beschäftigung des Hundes (bis hin zur Teilnahme an sportlichen Vergleichsveranstaltungen).

Wer sich eine eigene Meinung bilden möchte, ist herzlich willkommen, sich das Training mit den Hunden vor Ort selbst anzusehen. Der Ausbildungswart bzw. Schutzdiensthelfer sowie die Hundeführer können außerdem weiter gehende Fragen im einzelnen beantworten.

Zur Ausbildung eines Gebrauchshundes bzw. zur Absolvierung einer internationalen Gebrauchshundprüfung gehört zusätzlich noch die Fährtenarbeit. Sie findet nicht auf dem Vereinsgelände statt, sondern wird von den meisten Hundeführern selbständig durchgeführt. Neueinsteigern steht der Ausbildungswart mit Rat und Tat zur Seite, wenn sie entsprechende Hilfe benötigen.



Kurzübersicht über die verschiedenen Prüfungsarten

Begleithundprüfung mit Verhaltenstest und Sachkundeprüfung für den Hundehalter (BH/VT)

Voraussetzung für alle weiteren Hunde-Sportarten (Agility, Breitensport, Internationale Gebrauchshundprüfung, Internationale Fährtenhundprüfung usw.)

Das Zulassungsalter des Hundes beträgt 15 Monate.

Anforderung: sozialverträgliches Verhalten, gute Nerven und Anpassungsvermögen

Unterteilung in drei Einheiten:
1. Sachkunde des Hundeführers (Fragebogen)
2. Übungsplatz: Leinenführigkeit, Freifolge (Übungen ohne Leine), Kommandos "Sitz", "Platz" und "Fuß"
3. Verhalten im Straßenverkehr: weder hupende Autos noch Radfahrer, Jogger oder Fußgänger dürfen die Reaktion des Hundes beeinflussen


Internationale Gebrauchshundprüfung (IPO)

Drei Prüfungsstufen: IPO 1, IPO 2, IPO 3

Voraussetzung für die IPO ist die Begleithundeprüfung

Die IPO besteht aus drei Einheiten:
1. Fährtenarbeit: Der Hund muss auf einer Fährte "verloren gegangene" Gegenstände suchen und verweisen
2. Unterordnung: Kommandos "Fuß", "Sitz", "Platz", "Bring", "Voraus" und "Steh" müssen je nach Prüfungsstufe befolgt werden
3. Schutzdienst: Streifen nach dem Helfer, Stellen und Verbellen eines Scheintäters, Überfall des Helfers (Figuranten) auf den Hundeführer (Scheinangriff), Verfolgung des fliehenden Scheintäters und Fluchtverhinderung und Abtransport des Scheintäters


Fährtenhundprüfung (FH)

Zwei Prüfungsstufen: FH 1, FH 2

Voraussetzung für die FH ist die Begleithundprüfung

Abweichungen zur Fährtenarbeit bei den Prüfungsstufen für Gebrauchshunde:
1. Die Fährten liegen wesentlich länger
2. Es werden Verleitungsfährten gelegt
3. Die Schrittzahl der Fährtenlänge und die Anzahl der Winkel wird erhöht
4. Die Anzahl der Gegenstände erhöht sich
5. Geländewechsel sind vorgeschrieben